Leiblach, Hochwasser und Entwässerung

Auf die sensible und geschützte Natur entlang der Leiblach wirkt sich das Projekt Raststation nachgewiesener Weise positiv aus, da die Entwässerung des Areals auf den neuesten Stand der Technik gebracht wird. Das Wasser der Leiblach und damit der Trinkwasserspeicher Bodensee werden somit künftig besser geschützt als bisher.

  • Ein Flächentausch im Rahmen des Projekts ermöglicht es Land und Gemeinde Hochwasserschutzmaßnahmen an der Leiblach zu ergreifen, für die vor allem eine Verbreiterung des Flussbettes nötig ist.
  • Während sich das mit Straßenstaub verschmutzte Oberflächenwasser gegenwärtig ungefiltert in die Leiblach ergießt und bei starken Regenfällen die Hochwasserproblematik verschärft, sammeln sich die Niederschläge künftig in Retensionsfilterbecken und angelegten Versickerungsflächen.
  • Das verunreinigte Oberflächenwasser passiert Schlammfänger und Retentionsfilterbecken bevor es über einen Drosselschacht in die Leiblach gelangt.
  • Die Abwassermengen der Raststation haben keine negativen Auswirkungen auf die Hörbranzer Kanalisation. Vielmehr wird durch die Erneuerung der Kanalisation auf dem Areal die Gesamtmenge an Fremdwasser im gemeindlichen Kanalnetz reduziert.