Tanken und Rasten

Während heute an beliebigen Tagen auf dem Gelände zirka 35 Laster wild durcheinander parken und selbst Flächen verstellen, die nicht dafür vorgesehen sind, sollen auf der neuen Raststation exakt 47 Parkmöglichkeiten für Lkw entstehen. Trotz mehr Stellplätzen wird für die Parkbuchten nur wenig zusätzlicher Raum benötigt, da die bestehende Fläche durch ein Parkplatzbewirtschaftungskonzept besser genutzt werden soll. Auch die Lärmkulisse wird sich nicht merklich verändern, wie das Lärmgutachten auf Basis durchgeführter Messungen ergibt. Dennoch überlegt der Betreiber, die Stellplätze mit Elektroanschlüssen auszustatten. Dann könnten die Kühlaggregate der Lkw nahezu lautlos mit Strom angetrieben werden – anstatt von laufenden Dieselmotoren abhängig zu sein. Diese Lösung würde gegenüber heute eine erhebliche Verbesserung bedeuten.

Während sich bislang viele Lkw durch das niederrangige Straßennetz in Hörbranz wälzen, um zu den Tankstellen in Hörbranz zu gelangen, finden sie künftig beidseitig der Raststation ausreichend Lkw-Tankzapfsäulen vor. Kooperationsverträge mit Speditionen und Frächtern, Vorzugskonditionen, Duscheinrichtungen und Trucker-Menüs im Restaurant werden ein Übriges tun, damit die Lkw-Fahrer dann wirklich auf der Raststation tanken. Auch die Pkw werden, um Zeit zu sparen, die Zapfsäulen auf der Raststation anfahren. Somit wird der bestehende Tanktourismus nach Hörbranz – zumindest was den Durchgangsverkehr auf der A14 angeht – erheblich reduziert.

Die Anlieferung von Lebensmitteln, sonstigen Waren und Treibstoffen für die Raststation wird nicht über das niederrangige Straßennetz erfolgen und damit eventuell auch Siedlungsgebiete betreffen sondern ausschließlich über die Autobahnanschlussstelle.