Luft

Verkehr wirkt sich natürlich auch auf die Luftqualität aus. Gemeinden entlang der A14 müssen daher mit Beeinträchtigungen leben – diese sind jedoch auf den hier schon herrschenden Verkehr zurückzuführen: Bereits heute lassen sich auf Höhe des ehemaligen Zollamtsareals im Schnitt 28.400 Fahrzeuge zählen, manchmal sind es an starken Tagen bis zu 37.430 Kfz. Dabei gehen offizielle Prognosen von Land und Bund von einem weiter wachsenden Verkehrsaufkommen aus – unabhängig davon, ob die neue Raststätte kommt.

 

Die Auswirkungen der Raststation Hörbranz auf die Luftqualität wurde durch die Betreiber an mehreren Messstationen ermittelt. Eine weitere Messstation wurde auf Wunsch von Anrainern in Lindau-Zech errichtet. Da der Besuch der Raststätte weniger als einen Kilometer zusätzliche Fahrtstrecke mit sich bringt, wird der Betrieb keine Verschlechterung der Luftqualität für Anrainer, die Gemeinde Hörbranz oder Lindau-Zech bringen.

 

In diesem Punkt wollte auch das Land Vorarlberg besonders sicher gehen und führte in Ergänzung zum Gutachten „Lufthygiene“ vor Ort eigene Messungen durch. Die Bevölkerung kann also auch hier doppelt auf eine sachgemäße Beurteilung der Lage vertrauen.