Lärm

Besonders die Anwohner, die heute und in Zukunft mit dem Autobahnverkehr auf der A14 leben müssen, befürchten, dass der Betrieb einer Raststätte mit Lärmzuwächsen einhergeht. Das Gutachten Lärm belegt jedoch, dass sich die Auswirkungen allenfalls auf ein bis zwei Dezibel beschränken. Das bedeutet eine so geringe Steigerung, dass sie vom menschlichen Ohr überhaupt nicht wahrgenommen werden kann. Um zu verstehen, wie dies möglich ist, hilft ein genauerer Blick auf heutige und künftige Lärmschutzeinrichtungen:
Der Bau der Raststation sieht zahlreiche Lärmschutzmaßnahmen vor, die weit über das bisher auf dem Areal anzutreffende Maß hinausgehen. So werden zusätzliche Lärmschutzwände aufgestellt, bestehende Trennwände erhöht und in einigen Bereichen sorgen Kombinationen aus Schutzwänden und Erdwällen für eine besonders gute Schallabsorption. Selbst im angrenzenden Siedlungsgebiet – so das Ergebnis des Lärmgutachtens – wird es daher zu keiner wahrnehmbaren Lärmzunahme kommen, teilweise sogar zu einer Reduzierung.
In die Prognosen und Berechnungen der Lärmentwicklung wurde auch die Lage und Nutzung der Lkw-Stellplätze integriert und selbst der Betrieb von Kühlaggregaten mittels laufender Dieselmotoren berücksichtigt.
Wer von außen in Richtung Gelände blickt, wird von den Lärmschutzeinrichtungen kaum etwas sehen. Ein Grünstreifen aus heimischen Hölzern umgibt das Gelände und integriert die Liegenschaft bestens in das allgemeine Landschaftsbild.

  • Erforderliche Lärmschutzwände werden errichtet und bestehende bei Bedarf erhöht.
  • Eine bisherige Behelfszufahrt wurde nicht nur genutzt, um Staus zu umfahren, sondern stand einer lückenlosen Lärmschutzwand im Wege. Diese kann mit der Schließung des Zugangs jetzt errichtet werden, was zu einer Lärmreduzierung im angrenzenden Siedlungsgebiet führt.
  • Die neue Raststation Hörbranz sieht auch Lärmschutzmaßnahmen vor, von denen die Bewohner von Lindau-Zech profitieren.