Fauna & Flora

Die Umwandlung des bereits versiegelten (asphaltierten) Zollamtsareals in eine moderne Raststation soll auch die Tier- und Pflanzenwelt so wenig wie möglich beeinträchtigen. Daher haben die Betreiber besonders darauf geachtet, möglichst wenig zusätzliche Fläche zu verbrauchen. Die Pläne für die Raststation sehen in Summe 36.200 m² befestigte Fläche vor. Bislang sind 31.000 m² versiegelt, wobei um die 4.000 m² hiervon wieder renaturiert werden. So soll ein Grünstreifen aus heimischen Bäumen und Sträuchern rund um das Areal gepflanzt werden, der die Raststation im Landschaftsbild aufgehen lässt. Insgesamt kommen also nur 5.000 m² bebaute Fläche hinzu. Das ist ein geringer Zuwachs von zirka 17 Prozent.

 

Auf österreichischer Seite mutet das Ufer der Leiblach kahl an – das wird aus Gründen des Hochwasserschutzes auch so bleiben. Daher stellt der Bau des Radwegs entlang des Ufers keinen nennenswerten Eingriff in die Natur dar, Bäume oder Sträuche müssen hier für den neuen, attraktiven Verbindungsweg der südlichen und nördlichen Gemeindeteile von Hörbranz nicht weichen. Bäume und Sträucher, die während der Bauphase abzutragen sind, werden nach dem Bau zumindest ebenso ansprechend wie heute wieder angelegt. Insgesamt kommen daher die Gutachten für Fauna und Flora zu dem Ergebnis, dass auch die Tier- und Pflanzenwelt durch die Raststation nicht beeinträchtigt werden.

 

Regenwasser, das auf die asphaltierte Fläche der Raststation fällt, wird über Schlammfänge in Retentionsfilterbecken gedrosselt in die Leiblach geleitet, weshalb diese und der Bodensee keine Beeinträchtigung erfahren (siehe auch Leiblach, Hochwasser und Entwässerung).