Auf einen Blick

Die Raststation Hörbranz – Zukunft für das brachliegende Zollamtsareal

Das unwirtlich anmutende Zollamtsareal soll bis Mitte 2018 in eine ansprechende Raststation verwandelt werden, die nach neuesten Standards geplant und betrieben wird. Im Mittelpunkt des Projektes steht ein architektonisch ansprechendes Restaurant, das nach dem Entwurf des Vorarlberger Architekten Christian Lenz in der Architektur-Tradition des Landes errichtet werden soll und mit regionaler Küche und gemütlicher Terrasse Genießer zum Verweilen einlädt. Wer weniger Zeit hat, findet im Shop regional erzeugte Lebensmittel und handwerklich gefertigte Souvenirs aus Vorarlberg. Die daneben liegende Tankstelle verfügt über ausreichend Zapfsäulen für Pkw und Lkw und wird damit erheblich dazu beitragen, den Tanktourismus und hiermit verbundenen, lästigen und unnötigen Verkehr in Hörbranz zu reduzieren.

  • Die Entscheidung auf dem Gelände eine Raststation entstehen zu lassen, hat die ASFINAG getroffen. Diese hat als Besitzerin des Areals das Projekt „Raststation Hörbranz“ ausgeschrieben und dabei sowohl eine beidseitige Anbindung von der Autobahn als auch die Verkehrsführung aus Sicherheitsgründen vorgegeben. Grundlage der Ausschreibung durch die ASFINAG war ein einstimmiger Beschluss der Hörbranzer Gemeindevertretung im Jahr 2009.
  • Die Raststation entsteht auf der Einreiseseite nach Vorarlberg und umfasst ein Restaurant mit Terrasse, eine Tankstelle sowie Pkw- und Lkw-Stellplätze.
  • Die Zahl der Lkw-Stellplätze wird gegenüber der heutigen Situation nur um wenige Standflächen erhöht. Es wird geprüft, ob diese mit Stromanschlüssen ausgestattet werden, um Kühlaggregate geräuscharm betreiben zu können.
  • Auf der gegenüberliegenden Seite in Richtung Lindau bleibt ein Großteil der bestehenden Gebäude in der Hand des deutschen Zolls. Lkw-Stellplätze werden in etwa im heutigen Umfang beibehalten sowie um einige Tanksäulen für Lkw ergänzt – erneut mit dem willkommenen Nebeneffekt, dass weniger Lkw in Hörbranz abfahren, um im Ort zu tanken.
  • Autofahrer, die in Richtung Lindau unterwegs sind, erreichen die Raststation künftig über den bisherigen Amerikaweg und dessen Unterführung. Lkw ist schon aus bautechnischen Gründen die Nutzung des Amerikawegs untersagt. Sie müssen die ausreiseseitigen Rastplätze nutzen und erreichen Restaurant und Shop über die bestehende Fußgängerunterführung.
  • Pkw-Fahrer können auch ausreiseseitig parken und zu Fuß über die Unterführung bequem zum Restaurant sowie in den Shop gelangen.
  • Die Hörbranzer Ortsteile Leiblach und Weidach werden künftig durch einen neuen und sichereren Fußgänger- und Radweg verbunden. Über den komfortablen Weg bleibt für alle Bewohner der Gemeinde auch das beliebte Naherholungsgebiet ohne Umwege erreichbar.