Gewerbe- und Bauverfahren

Mit dem Abschluss des Behördenverfahrens zur Flächenumwidmung und einem vorliegenden rechtskräftigen Umwidmungsbescheid ist die Basis für das Gewerbe und Bauverfahren geschaffen. Dieses wird von der Bezirkshauptmannschaft Bregenz als zuständige Behörde abgewickelt.

Beim vorliegenden Projekt für die Raststation Hörbranz sind mehrere gesetzliche Vorgaben zu beachten. Die folgenden Bestimmungen sind dabei maßgeblich:

  • Baugesetz
  • Gewerbeordnung
  • Gesetz für Naturschutz und Landschaftsentwicklung
  • Wasserrechtsgesetz und
  • Forstgesetz.

Um zu einer Beschleunigung und Vereinfachung des Verfahrens beizutragen, ermöglicht der Gesetzgeber ein konzentriertes Verfahren, wonach eine gemeinsame Behandlung der Einzelverfahren erfolgen kann. In voraussichtlich mehreren Verfahrensrunden werden die zahlreichen Baueingabedokumente im Rahmen des Gewerbe- und Bauverfahrens geprüft. Im Detail betrifft dies verschiedene Themengebiete wie beispielsweise Verkehr, Hochbau, Entwässerungsplanung, Tankanlagen, Abfallwirtschaft, Lärmschutz, Lufthygiene, Entwicklung des Grünraums, Beleuchtung und elektrische Anlagen oder Infrastruktur.

Das gesamte Verfahren wird aufgrund des beträchtlichen Umfangs voraussichtlich zwischen drei und sechs Monaten dauern. Als Ergebnis des Verfahrens erlässt die Bezirkshauptmannschaft Bregenz, ähnlich wie eine Gemeinde beim privaten Hausbau, einen Bescheid. In der Folge kann mit rechtskräftigem Bescheid mit den Baumaßnahmen für die Raststation Hörbranz begonnen werden.