Weiterer Meilenstein für Projekt Raststation Hörbranz

Mündliche Bauverhandlung der Bezirkshauptmannschaft Bregenz im Leiblachtalsaal in Hörbranz

Hörbranz/Bregenz, am 24. April 2014 – Mit der mündlichen Verhandlung, die heute im Leiblachtalsaal in Hörbranz stattgefunden hat, konnte ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung der Raststation Hörbranz gesetzt werden. Die Verhandlung, an der neben den Vertretern der Behörden und der Raststation Hörbranz auch einige Anrainer sowie Vertreter der öffentlichen Interessen beidseits der Grenze teilnahmen, fand in einer sachlichen Atmosphäre statt. Nach Einholung von ergänzenden Angaben und Unterlagen wird das Genehmigungsverfahren von der Bezirkshauptmannschaft Bregenz abgeschlossen werden.

 
„Wir rechnen mit einem positiven Baubescheid. In der Folge würden wir noch gut drei Monate für die Feinplanung und Bauvorbereitung benötigen – dann kann der Spatenstich erfolgen. Läuft danach alles nach Plan, rechnen wir mit einer Bauzeit von rund 15 Monaten“, erklärt Joachim Nägele, Sprecher der Raststation Hörbranz GmbH. Seit der Volksbefragung im September 2012, bei der sich drei Viertel der Bevölkerung für die Raststation ausgesprochen haben, haben sich unter anderem Verbesserungen beim Lärmschutz durch längere und höhere Lärmschutzwände ergeben. Dies, so Nägele, sei ein Resultat detaillierter Lärmmessungen, die nach der Eröffnung der zweiten Pfändertunnelröhre, der Belagssanierung auf der Autobahn sowie der Entfernung des Flugdaches am ehemaligen Zollamtsgebäude durchgeführt worden seien.

 

Warten auf die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes

Neben der Baugenehmigung wartet die Raststation Hörbranz GmbH auch auf die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes (VfGH), der sich derzeit mit einer Beschwerde der Vorarlberger Landesvolksanwältin befasst. „Wir sind davon überzeugt, dass wir als Projektbetreiber bisher alle Schritte korrekt und sorgfältig gesetzt haben. Deshalb erwarten wir keine negative Entscheidung des VfGH, die sich auf unsere Vorgangsweise begründet“, betont Nägele. Sollte die VfGH-Entscheidung zum Zeitpunkt der Baugenehmigung noch ausständig sein, werde sich das Projektkonsortium intern und mit Rechtsexperten beraten und dabei die weitere Vorgangsweise festlegen.

 

Über die Raststation Hörbranz GmbH

Für die Errichtung und den Betrieb der Raststation am ehemaligen deutsch-österreichischen Grenzübergang an der A14 bei Hörbranz hat sich ein regionales Konsortium aus etablierten Unternehmen aus dem Dreiländer-Eck gebildet: Die Vorarlberger Rhomberg Gruppe bringt das technische Know-how für die Errichtung der Raststation ein. Das Schweizer Unternehmen „MY STOP“ verfügt über eine mehr als 30-jährige Erfahrung im Betrieb von Raststationen und die regionale Mineralöl-Versorgungsgesellschaft Schindele aus dem angrenzenden Ravensburg wird für das Tankstellen-Angebot verantwortlich zeichnen.

 

Pressekontakt

Ing. Mag. (FH) Joachim Nägele
Sprecher Raststation Hörbranz GmbH
c/o Rhomberg Bau GmbH
Mariahilfstraße 29
6900 Bregenz
joachim.naegele@rhomberg.com
+43 (0)664 / 8314841