Volksbefragung brachte eindeutiges Votum

74 Prozent der Hörbranzer stimmten für die Raststation74 Prozent der Hörbranzer stimmten für die Raststation

Die Volksbefragung zur Raststation, zu der am 16. September rund 5.000 wahlberechtigte Hörbranzerinnen und Hörbranzer aufgerufen waren, endete mit einem eindeutigen Ergebnis: 74,03 Prozent stimmten mit „Ja“ – bei 25,97 Prozent Nein-Stimmen. Mit 2.492 abgegebenen Stimmen lag die Wahlbeteiligung bei 49,61 Prozent.

Die Fragestellung lautete: „Soll die Marktgemeinde Hörbranz die Errichtung der Autobahnraststätte nach den vorliegenden Plänen ermöglichen?“

 

Bürgermeister und Projektbetreiber erleichtert
Bürgermeister Karl Hehle zeigt sich nach Auszählen der Stimmzettel erleichtert und spricht aufgrund der deutlichen Zahl an Befürwortern sowie der hohen Wahlbeteiligung von einem eindeutigen Wählerwillen sowie einem klaren Auftrag für die Gemeinde. Auch Joachim Nägele, Sprecher der Raststation Hörbranz GmbH, freut sich über den Ausgang der Volksbefragung: „Selbst im Anrainersprengel befürwortet mit 55,5 Prozent die Mehrheit die Pläne zur Raststation. Anrainer sind also nicht mit Gegnern gleichzusetzen.“

Inzwischen liegt auch der rechtskräftige Bescheid zur Flächenumwidmung des Landes Vorarlberg vor. Dieser bildet die Basis für das nun anstehende Gewerbe- und Baurechtsverfahren. Wenn alles nach Plan läuft, sollte noch im ersten Quartal 2013 mit dem Bau der Raststation begonnen werden können. Bei einer voraussichtlichen Bauzeit von rund einem Jahr wäre dementsprechend bis Mitte 2014 mit der Eröffnung zu rechnen.